Johann Joachim Becher

Gefunden ...

Gelegentlich entdecken wir Hinweise und Abhandlungen über J.J. Becher, die zeigen, dass der Namensgeber der J.J.Becher-Gesellschaft doch immer wieder positiv wahrgenommen wurde; gewiss unter Beachtung der damaligen Rahmenbedingungen. Auch in den Werken J.J. Bechers finden sich immer wieder erstaunlich moderne oder irgendwie überraschende Aussagen. Von Zeit zu Zeit berichten wir hier über solche „Ausgrabungen“.

  • Johann Joachim Bechers Entwurf oder Einladung einer ruh-liebenden und ihrem Nechsten zu dienen suchende philosophiscvhe GesellschaftSonderdruck desd Schlusskapitels von :.J.Becher: Psychosophia oder Seelenweisheit (1682), ed. und kommentiert von Ernst Darmstaeder (1925) ( 8 S. + IV )
  • Doktor Johann Joachim Becher macht Geld aus Donausand in: Kurt K. Doberan: Die Goldmacher. Zehntausend Jahre Alchemie, München, Universitas, 1987, S. 276-294
  • Pharmazie in Barock und Aufklärung: Johann Joachim Becher, in Rudolf Schmitz: Geschichte der Pharmazie, Bd II, Eschborn 2005, S. 355 f.
  • Im Sonderheft 01/1993 für den Regierungsbezirk Mittelfranken wird der Ein-fluss J.J. Bechers für die erneuerten Kanalbaupläne (Main-Donau) dargestellt. Sogar die J.J.Becher-Gesellschaft wird erwähnt.
  • In dem 1944 in Berlin u. Wien erschienenen Buch von Rudolf Thiel: Ruhm und Leiden der Erfinder“ finden wir 42 Seiten über die „Merkwürdigen Abenteuer und Erfindungen des weitgereisten Dr. J.J. Becher aus der Pfalz“ sowie ein Portrait Bechers.
    Das Buch befindet sich im Becher-Haus.
  • „Deutsche Kolonialbestrebungen in Südamerika nach dem Dreißigjährigen Kriege, insbes. die Bemühungen von J.J. Becher“ verfasste Heinrich Volberg (Köln/Wien 1977, 223 Seiten mit Abb.).
    Das Buch befindet sich ebenfalls im Becher-Haus.
  • Im Geleitwort zur 1729 er Ausgabe von J.J. Bechers Oedipus Chymicus geht der Herausgeber (Friedrich Roth-Scholtzen) von der Bekanntheit Bechers aus und schreibt:
  • „Wer der grosse Becher gewesen, solches ist weltkundig, und also ein Überfluß, wenn wir hier den Raum mit einigen Nachrichten von seinem Leben anfüllen wollten, weil man an anderen Orten schon hinlänglichen Bericht findet.“

  • J.J. Becher fühlte sich gelegentlich „verkannt“, manche seiner Arbeiten schienen ihm nicht ausreichend gewürdigt zu werden, er aber war von seinen Ideen (oft zu Recht) überzeugt:
  • „Nach solcher Regul ich auch hier muß gehen, Ich will nicht viel auf böse Mäuler sehen. Was gut ist , das wird doch verbleiben, trutz dem, der sich daran wird reiben... Ich werde vielmehr Sorge tragen, zu hören, was Gelehrte sagen..." (Parnassus Illustratus medicinalis, 1663)

  • Im Stammbuch des Pharmazeuten und Chemikers Johann Heinrich Scheibel (Berlin u. Lon-don) , der mit bekannten Leuten seiner Zeit Kontakt hatte, findet sich auch ein Eintrag J.J. Bechers vom 1.9.1680